Links für kritische Jurist*innen

Diese Liste an Links soll kritischen, linken, feministischen Jurist*innen insbesondere in Österreich helfen, sich in der Juristerei zurecht zu finden, gleichgesinnte Kennen zu lernen, Meinungen auszutauschen, zu lesen, zu publizieren, etc.

Newsletter/E-Mail-Verteiler

Über den juskrit-Verteiler werden Veranstaltungshinweise, Jobangebote, etc. ausgetauscht: https://lists.univie.ac.at/mailman/listinfo/juskrit

Zeitschriften – Österreich

juridikum – Zeitschrift für Kritik – Recht – Gesellschaft:  http://www.juridikum.at/

„Das juridikum versteht sich als juristische Fachzeitschrift, die bei der Analyse rechtlicher Fragen mehr als deren rechtsdogmatische Dimension in Betracht zieht. Gegenüber dem juristischen Mainstream nimmt das juridikum eine kritisch-hinterfragende Haltung ein. Die Zeitschrift stellt eine Plattform dar, auf der RechtswissenschaftlerInnen und RechtspraktikerInnen ihr juristisches Tun reflektieren, rechtliche Verfasstheit und rechtlichen Schein analysieren sowie gesellschaftliche und politische Ziele formulieren. Als unkonventionelle Zeitschrift mit interdisziplinärem Anspruch will das juridikum kritische JuristInnen vernetzen und befähigen.“

Das juridikum auch einen Newsletter: http://www.juridikum.at/abo-support/

Zeitschriften – Deutschland

Kritische Justiz: http://www.kj.nomos.de/

„Die Kritische Justiz analysiert das Recht und seine praktische Anwendung vor seinem gesellschaftlichen Hintergrund und durchbricht die übliche, von ihrem ökonomischen und politischen Kontext losgelöste Behandlung von Rechtsfragen. Die Kritische Justiz veröffentlicht Aufsätze, Berichte, Kommentare und Dokumentationen zu allen wichtigen juristischen Gebieten und druckt für soziale Auseinandersetzungen bedeutsame Entscheidungen ab. Die Zeitschrift „Kritische Justiz“ wendet sich an JuristInnen, Jura-StudentInnen, ReferendarInnen, Rechts- und SozialwissenschaftlerInnen, GewerkschaftssekretärInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen, ÖkonomInnen, UmweltwissenschaftlerInnen.“

Forum Recht: http://forum-recht-online.de/wp/

„Forum Recht ist ein seit Anfang der 80er Jahre bundesweit vierteljährlich erscheinendes rechtspolitisches Magazin, das vom Bundesarbeitskreis kritischer Juragruppen (BAKJ) und Forum Recht e.V. herausgegeben wird.
Seit Anfang der 80er Jahre widmet es sich den Themen und Positionen, die in der gängigen juristischen oder rechtspolitischen Diskussion zu kurz kommen. Dem konservativ geprägten herrschenden Diskurs im juristischen Bereich setzen wir ein Zeitschriftenprojekt entgegen, in dem kritische Stimmen zu Wort kommen. Dabei bieten wir vor allem ein offenes Forum für Autor_innen, die nicht der Redaktion angehören. Diese eint der gemeinsame Ansatz, der herrschenden Meinung eigene Standpunkte entgegenzusetzen, die einem progressiven, linken oder alternativen Spektrum zuzurechnen sind.
Die Autor_innen, die bei Forum Recht schreiben, sind meist Studierende oder Referendar_innen, ebenso wie die Redaktionsmitglieder selbst – allerdings nicht ausschließlich Jurastudierende, denn wir sehen uns als rechtspolitische Zeitschrift, nicht als juristische Fachzeitschrift!“

STREIT – feministische Rechtszeitschrift: http://www.streit-fem.de/aktuell.html

„In der Diskussion um Frauenrechte und feministische Positionen in der Rechtswissenschaft und Rechtspolitik hat STREIT eine zentrale Bedeutung. Wenn Sie STREIT lesen, wissen Sie, wie Feministinnen Rechtspolitik kommentieren und beeinflussen. Sie nutzen die Möglichkeit, neue Blickwinkel auf vertraute rechtspolitische Themen zu entdecken. Aus STREIT ergeben sich neue Ideen für Ihre berufliche Praxis und Ihr politisches Engagement. …

Unsere Themen sind u. a. der Schutz von Frauen vor Gewalt, ihre Gleichberechtigung im Erwerbsleben und in der Familie, die autonome Gestaltung privater Lebensentwürfe. Es geht um Abtreibung, Reproduktionstechnologien und selbstbestimmte Sexualität und Mutterschaft. STREIT informiert über die Rechtsstellung von Frauen in anderen Teilen der Welt und schafft eine Plattform für die Weiterentwicklung der feministischen Rechtstheorie.“

Forum kritischer Jurist*innen:

https://www.facebook.com/groups/689417947808500/

„Das „Forum kritischer Jurist*innen“ soll einen Versuch darstellen, das Juridicum für diejenigen zu einem angenehmen Ort zu machen, die mit dem aktuellen Mainstream nichts anfangen können. Es soll eine Diskussionsplattform für alle möglichen Themen von juristischer und politischer Relevanz sein und Platz für Austausch schaffen. Es muss möglich sein alle reflektierten, engagierten und politisch aktiven Menschen am Institut der Rechtswissenschaften zu versammeln und ihnen einen Raum für neue Ideen etc. zur Verfügung zu stellen. Diese Gruppe soll für alle Menschen offen sein, die sich in ihrer Selbstzuschreibung als interessiert, politisch linksorientiert, feministisch etc. bezeichnen. Wenn ihr Menschen kennt, die diese Gruppe interessieren würde -> *fröhliches Einladen*! Auf ein wunderbares Semester mit vielen spannenden Diskussionen und wenig Verzweiflung!“

Bundes Arbeitskreis Kritischer Juragruppen – BAKJ (Deutschland):

http://www.bakj.de/

„Der Bundesarbeitskreis kritischer Juragruppen (BAKJ) ist ein 1989 gegründetes Netzwerk linker kritischer Initiativen im juristischen Ausbildungsbereich. In ihm sind studentische Gruppen an juristischen Fachbereichen sowie Rechtsreferendare und interessierte Einzelpersonen zusammengeschlossen.

Der BAKJ veranstaltet regelmäßig rechtspolitische Kongresse und gibt mit verschiedenen Bürgerrechtsorganisationen den Grundrechte-Report heraus. Er ist zudem Mitherausgeber der Zeitschrift Forum Recht.“

Für Frauen*:

Verein österreichischer Juristinnen: http://www.juristinnen.at/

„Der Verein österreichischer Juristinnen wurde 1988 mit dem Ziel gegründet, in einer männerdominierten Berufswelt Möglichkeiten zu schaffen, sich als Juristin beruflich zu positionieren, sowie das Recht unter der „Gender-Brille“ kritisch zu beleuchten. … Der Verein österreichischer Juristinnen möchte daher ein Gegengewicht schaffen. Durch regelmäßige Stammtische, Informations- und Diskussionsabende, an denen wir uns mit rechtlichen und rechtspolitischen Themen aus feministischer Sicht auseinandersetzen, soll auch die Vernetzung von Frauen in juristischen Berufen gefördert werden. Durch gegenseitige Information über die einzelnen Berufsfelder und Jobmöglichkeiten wird ein immer stärkeres Frauennetzwerk gebildet. Die Vereinsarbeit unterstützt und fördert dabei auch die Macht von emanzipatorisch denkenden und handelnden Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Schwerpunktthemen des Vereins sind Gleichstellung von Frauen und Männern, Gewalt gegen Frauen (gender based violence), für die Alltagssituation von Frauen relevante juristische Themen, sowie feministische Berufspolitik. Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit bieten dafür die Grundpfeiler.“

Feministischer Juristinnentag: https://www.feministischer-juristinnentag.de/

„Der Feministische Juristinnentag (FJT) bringt seit 1978 feministische Juristinnen zusammen – Rechtsanwältinnen und Richterinnen ebenso wie Studentinnen, Rechtswissenschaftlerinnen und juristische Geschlechteraktivistinnen.

Der FJT ist ein selbstorganisierter Raum, um die Verbindungen von Recht und Geschlechterordnung, Herrschaft und Emanzipation zu untersuchen und rechtspolitische Handlungsstrategien zu entwickeln. Die feministische Rechtswissenschaft findet hier eines ihrer wenigen Zuhause im deutschsprachigen Raum: Neben Vorträgen, Workshops und Podien zu verschiedensten Themen, wird gefeiert, sich vernetzt und ausgetauscht.

Der FJT ist offen für alle Frauen, alle, die sich als Frauen fühlen und alle, die sich keinem der herkömmlichen Geschlechter zuordnen können oder wollen.
Der FJT findet jedes Jahr am zweiten Wochenende im Mai jeweils an einem anderen Ort statt.“

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